BerĂŒhmte Frauen im Mittelalter

MÀdchen und Frauen mussten den VÀtern oder EhemÀnnern gehorchen. Sie hatten nur wenige Möglichkeiten, selbst einen Beruf zu lernen und zu arbeiten. Die meisten halfen der Familie. Sie arbeiteten auf den Feldern, sie halfen beim Handwerk oder beim Verkaufen von Waren.

Es gibt aber auch Frauen, die anders waren und bis heute berĂŒhmt sind. So wie diese zwei Frauen


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Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen wird, als sie acht Jahre alt war, von ihrer Familie in ein Kloster gegeben. Ein Kloster ist ein Ort, an dem entweder nur Frauen oder nur MĂ€nner leben. Sie wollen Gott dienen und beten daher sehr viel. Sie kĂŒmmern sich auch um arme, kranke und alte Menschen.

Im Kloster lernte Hildegard Lesen, Schreiben und als Erwachsene wird sie die Leiterin des Klosters. Sie geht viel auf Reisen, was Frauen im Mittelalter nicht so hÀufig machten.

Hildegard interessierte sich sehr fĂŒr Pflanzen und KrĂ€uter, die gegen Krankheiten helfen. Sie schrieb darĂŒber BĂŒcher. Diese BĂŒcher kann man noch heute kaufen und viele ihrer Rezepte werden bis heute gegen Krankheiten angewandt.

Maria Goltslegerrsa

Maria war lebte im 14. Jahrhundert, also vor 800 Jahren, in Köln. Sie war GoldschlÀgerin. Ihr Nachname, Goldslegerrsa, deutet auf diesen Beruf hin.

Goldschmied und GoldschlĂ€ger waren im Mittelalter ganz tolle Berufe. Sie machten dĂŒnne Goldbleche, die dann zu GoldfĂ€den verarbeitet wurden. Die Herstellung der GoldfĂ€den war einer der wenigen Frauenberufe im Mittelalter. Maria aber hat auch die dĂŒnnen Goldbleche hergestellt. Vielleicht war sie eine Frau eines Goldschmiedes und hat nach seinem Tod seine Arbeit weitergemacht.

 

 


 

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