Hobbies und Freizeit

Auf ins Museum!

Museumsbesuche m√ľssen nicht langweilig sein. In einigen Museen kann man spannende Dinge entdecken - mit allen Sinnen.

In Köln gibg es z.B. das Odysseum - hier findest Du z.B. auch Experimente zu optischen Täuschungen und vieles mehr!

Odysseum ‚Äď Das Abenteuermuseum
Corintostr. 1
51103 Köln

0221 690 68 111
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Internet: https://www.odysseum.de


Wenn ihr mit euren Eltern mal einen Ausflug machen wollt, gibt es in Essen noch ein ganz tolles Museum, das sie sogar ganz speziell mit den Sinnen und der Wahrnehmung befasst, und zwar das Phänomania Erfahrungsfeld:

Phänomania Erfahrungsfeld

Am Handwerkerpark 8 ‚Äď 10
45309 Essen-Katernberg

0201 30 10 30
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Internet: https://www.erfahrungsfeld.de/

 

 


 

Die Sinne trainieren

Du willst etwas f√ľr Deine Sinne tun? Nichts leichter als das!



Deine Körperwahrnehmung trainierst Du z.B. super auf dem Spielplatz! Schaukeln oder Wippen ist prima.



Noch besser ist ein Ausflug in den Wald! Ein dicker Baumstamm eignet sich toll zum Balancieren. Du kannst auch die Schuhe ausziehen und ein St√ľck Barfu√ü gehen, die Rinde der B√§ume betasten, Dir die Bl√§tter ansehen (wie viele Gr√ľnt√∂ne und Formen kannst Du unterscheiden?) - oder Dich einfach mal mit geschlossenen Augen ein paar Minuten auf eine Bank setzen und herausfinden, was Du alles h√∂ren kannst (unterschiedliche Vogelstimmen, der Wind in den Bl√§ttern, Autos, die weiter weg vorbeifahren)!

- Bilder: Pixabay -

 

 


 

Experiment - eine Bohne sucht das Licht

Du konntest hier auf unserer Seite ja schon lesen, dass auch Pflanzen ‚Äěsehen‚Äú k√∂nnen. Wir k√∂nnen das in einem Experiment sogar¬† beobachten!

Du benötigst einen Schuhkarton, noch etwas festen Karton, Klebeband und eine Schere. Außerdem brauchst Du ein kleines Pflanztöpfchen oder einen Pappbecher, etwas Erde und zwei oder drei rote Bohnen oder Feuerbohnen.

Zuerst f√ľllst Du das T√∂pfchen oder den Becher mit Erde und steckst die Bohnen ungef√§hr einen halben Zentimeter tief hinein (das ist nicht viel, sie sollen nur von einer d√ľnnen Schicht Erde bedeckt sein). Jetzt musst die Bohnen gie√üen und ein paar Tage abwarten, bis die Bohnensprossen wenige cm aus der Erde gewachsen sind.

Nun geht es ans Basteln. Laß Dir dabei am besten von einem Erwachsenen helfen!

In den Deckel des Schuhkartons wird ein kleines Loch geschnitten. Ungefähr 5 cm Durchmesser ist ausreichend.
Aus dem festen Karton schneiden wir nun zwei Trennw√§nde aus, die etwas schmaler sein sollen, als der Karton breit ist, damit die Bohne auch daran vorbeikommen kann. Die Trennw√§nde sollen aber so hoch sein, wie die W√§nde des Kartons. Nun werden die ‚ÄěTrennw√§nde‚Äú versetzt in den Karton geklebt. Da es etwas schwierig sein kann, sie so festzukleben, dass sie auch stehenbleiben, lass Dir dabei helfen. ¬†


Bildquelle: Kultur verbindet e.V.


Wenn Du damit fertig bist, stellst Du das T√∂pchen oder den Becher mit den kleinen Bohnenpfl√§nzchen in den Karton und setzt den Deckel so darauf, dass das Loch auf der gegen√ľberliegenden Seite ist.

Nun kann das Experiment beginnen! Halte die Erde feucht (zum Gie√üen kannst Du den Deckel heben, aber dann schlie√üe ihn wieder sorgf√§ltig) ‚Äď und beobachte jeden Tag, wie die Bohne weiter durch das Labyrinth w√§chst, bis sie schlie√ülich durch das Loch ins Freie kommt ‚Äď die Bohne w√§chst n√§mlich dem Licht entgegen!

 

 


 

Experimente ‚Äď optische T√§uschungen

Wie wir etwas sehen h√§ngt davon ab, wie unser Gehirn die von den Augen gelieferten Information verarbeitet ‚Äď das tut es interessanterweise in der Regel nach Erfahrung. Das Gehirn versucht, ein m√∂glichst schl√ľssiges Bild darzustellen. Aber wir k√∂nnen unser Gehirn dabei absichtlich in die Irre f√ľhren ‚Äď und auf einmal wirken eigentlich gleich gro√üe Objekte unterschiedlich gro√ü, Linien schief oder wir sehen etwas, das eigentlich gar nicht da ist!

Das sind sogenannte optische Täuschungen. Sehen wir uns doch zwei an:

Hilfe, die Hand hat ein Loch!

Dazu brauchst Du eine Pappr√∂hre (z.B. von einer Rolle K√ľchent√ľcher). Halte Dir die Pappr√∂hre mit der rechten Hand vor Dein rechtes Auge, aber schau mit beiden Augen geradeaus.

Strecke nun Deine linke Hand mit der Handfl√§che in Richtung Deines Gesichts vor Dir aus und bewege sie nach rechts, bis sie mit der Kante die Pappr√∂hre ber√ľhrt. Wenn Du nun die Hand an der Pappr√∂hre entlang in Richtung Auge bewegst, siehst Du ein Loch in Deiner Hand! Leider haben wir keine Bilder dazu, aber Du kannst Dir Fotos zu diesem Experiment auf dieser Webseite ansehen.

Das ist so, weil Dein rechtes und Dein linkes Auge zwei verschiedene Bilder wahrnehmen und diese beiden Bilder, die eigentlich nicht zueinander passen von Deinem Gehirn zu einem neuen Bild zusammengesetzt werden. Probiere es aus!


Dinge sehen, die gar nicht da sind?

Auch das geht! Schau Dir das folgende Bild an:



An den Stellen, wo sich die hellen Linien kreuzen, sieht man graue Punkte ‚Äď in Wirklichkeit sind diese aber gar nicht da und unser Gehirn ‚Äěerfindet‚Äú sie einfach dazu!

- Bildquelle: Pixabay -

 

 


 

Tastmemory



Hierf√ľr musst Du ein bisschen basteln.

Du brauchst einen großen Karton oder einen Beutel und weiteren Karton, um daraus kleine Kärtchen zu schneiden. Alternativ kannst Du auch im Schreibwarenladen kleine Karteikarten kaufen. Dann brauchst Du Klebstoff, eine Schere und verschiedene Materialien, die es zu ertasten gilt: Teppichreste, Filz, Stoff, Schleifpapier, Noppenfolie…
Lass Dir eventuell von einem Erwachsenen dabei helfen.

Wenn Du Karteikarten hast, kannst Du gleich zum n√§chsten Schritt √ľbergehen, sonst schneidest Du m√∂glichst gleich gro√üe K√§rtchen aus dem Karton aus.

Anschlie√üend beklebst Du immer zwei der K√§rtchen mit demselben Material und schneidest dann die √ľberstehenden R√§nder ab.

Zum Schluß gibst Du die Kärtchen in den großen Karton oder in den Beutel.

Zum Spielen Augen zu und versuchen, zwei gleiche Kärtchen nur durch Tasten zu finden!

- Bildquelle: Pixabay -

 

 


 

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