Schön, dass Du da bist!

Achtung Baustelle!

Wir arbeiten gerade fleißig an der nĂ€chsten Ausgabe zum Thema "Wilde Tiere in der Stadt"! Es dauert ein paar Tage, bis alle neuen Artikel hier erscheinen. Noch sind nicht alle Artikel hochgeladen.

Es dauert nicht lange, versprochen! SpÀtestens Ende Oktober findest Du hier Ausgabe 8 von Emis Kinderseite!

 

 


 

Wilde Tiere in der Stadt

Es gibt viele Tiere in der Stadt. Jeden Tag begegnen dir Hunde. Du hörst verschiedene Vögel. Fliegen Ă€rgern dich und du freust dich ĂŒber Schmetterlinge und MarienkĂ€fer. Und wenn du an einem Teich oder Fluss bist, kannst du vielleicht einen Fisch entdecken.

In der Stadt können viele Tiere gut leben. Besonders die Haustiere. Haustiere sind Tiere, die vor sehr langer Zeit von Menschen zahm gemacht wurden. Sie leben eng mit den Menschen zusammen. Der Hund ist ein Beispiel dafĂŒr oder die Katze. Sie haben viele „wilde“ Eigenschaften im Laufe des Zusammenlebens verloren. Sie sind ruhiger geworden, freundlicher und haben gelernt, das Verhalten der Menschen zu verstehen. Haustiere sind auf Menschen angewiesen und können ohne die Menschen nur schwer ĂŒberleben. Die Menschen haben Haustiere, weil sie Tiere lieben, die Tiere ihnen Freude bringen und sie glĂŒcklich machen.



Auch Nutztiere leben in der Stadt. Nutztiere sind Tiere, die vom Menschen gebraucht werden fĂŒr bestimmte Zwecke. Sie waren ursprĂŒnglich auch wild. Die Menschen haben sie gefangen und  bei ihren Wohnungen gehalten, um an die Milch, die Wolle, das Fleisch oder die Eier zu kommen. KĂŒhe, Schafe, Ziegen, Schweine und HĂŒhner wurden so zu Nutztieren. Pferde, Esel und Kamele waren frĂŒher, als es noch keine ZĂŒge und Autos gab, wichtig fĂŒr den Transport und fĂŒr Arbeiten in der Landwirtschaft. In Indien und Ostasien wurden Elefanten als Arbeitstiere eingesetzt. Schafe gaben Wolle fĂŒr Kleidung. Aus der Haut von Tieren (Leder) wurden Kleidung, Seile oder Zelte gemacht. Die Federn von Enten und GĂ€nsen kamen in Bettdecken und Pferdehaare wurden in Matratzen gefĂŒllt.



Insekten können ebenfalls Nutztiere sein. Bienen liefern Honig und Wachs fĂŒr Kerzen. Aus den HĂŒllen des Seidenspinner-Schmetterlings macht man Seide fĂŒr feine Kleidung.
Es gibt Tiere, die sind Haustier und Nutztier. Hunde können als Blindenhund, Suchhund oder DrogenspĂŒrhund arbeiten.

Und was ist dann ein Wildtier?

Ein Wildtier ist ein Tier, das in der Wildnis (Natur) lebt und vom Menschen nicht als Haustier oder Nutztier gehalten wird. Ein Wildtier hĂ€lt Abstand zu Menschen. Es ist scheu und versteckt sich vor Menschen. Es wird krank, wenn es in KĂ€figen, StĂ€llen oder Wohnungen gehalten wird. Die Stadt nichts fĂŒr wilde Tiere.

In Bonn und in anderen StĂ€dten gibt es dennoch viele Wildtiere. Große und Kleine. Wildschweine, Dachse, Rehe kommen in Straßen und GĂ€rten vor, die in der NĂ€he von WĂ€ldern und Feldern liegen. Hasen, Igel, Eichhörnchen und FĂŒchse finden sich fast ĂŒberall in der Stadt, in den Parks und GrĂŒnflĂ€chen. Am Rhein und in den Parks mit kleinen Seen sind NilgĂ€nse, Enten und Wasservögel. Andere Tiere sieht man ganz selten, aber auch sie sind in der Stadt: Turmfalken und Eulen, FledermĂ€use und SiebenschlĂ€fer, MaulwĂŒrfe, Marder und Nutrias. Sie kommen eher in der DĂ€mmerung oder in der Nacht aus ihren Verstecken.



Es gibt in Deutschland einige wilde Tiere, die aus anderen LĂ€ndern nach Deutschland gebracht wurden. Sie werden in Zoos gezeigt oder als Haustier verkauft. Das sind in Bonn die Halsbandsittiche und Schnappschildkröten. Sie sind aus den KĂ€figen „entwischt“ oder wurden von den Besitzern einfach ausgesetzt.

Je kleiner die Tiere, desto besser können sie in der Stadt leben. KĂ€fern und Insekten kann schon eine Wiese mit BĂ€umen oder eine Hecke um den Wohnblock reichen. Je grĂ¶ĂŸer das Wildtier, umso schwieriger findet es in der Stadt einen eigenen Lebensraum. Wilde Tiere gehören eigentlich nicht in die StĂ€dte. Warum sie trotzdem in die Stadt kommen, wieso sie dort leben und wie ihr Leben in der Stadt ist, erfĂ€hrst du in dieser Emi-Zeitschrift.

Bildquelle (alle Bilder): Pixabay

 


 

 

Mitmachen?


Emi freut sich auf Zu­schriften und Bei­trÀge von Dir! Du kannst sie uns an die E-Mail-Adresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

schicken, oder in Deiner Schu­le in die Infomappe legen (Du findest die Infomappe in der BĂŒcherkiste von Kultur verbindet in der Schule). Bitte gib Deinen Namen, Deine Klasse und Deine Schule an.



Dein Emi-Team

Du kannst uns auch gerne Deinen Steckbrief schicken. Beispiele und eine Vorlage findest Du auf der Seite "ĂŒber uns"

Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese stammen allerdings ausschließlich von unserem CMS "Joomla!" (fĂŒr die optimale Funktion des CMS notwendige "Session-Cookies") und dem CookieHint-PlugIn fĂŒr Joomla (diese Anzeige, wir speichern Ihre Auswahl in einem Cookie). Wir verwenden also nur notwendige Cookies.