Lesen, Sehen, Hören

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Ausgabe1 (Oktober 2018)

Ausgabe2 (Dezember 2018)

Ausgabe 3 (März 2019)

Ausgabe 4 (Juli 2019)



 


 

Buchtipps


Bildquelle: Pixabay


Tiere. Was sie sehen, hören und fühlen. Was ist Was, Band 80

Warum werden Hunde im Polizeidienst oder  Rettungsdienst eingesetzt? Wieso fallen Katzen immer auf ihre vier Pfoten? Wie finden sich Fledermäuse in dunklen Höhlen zurecht? In diesem Buch wird über die außergewöhnlichen Sinne der Tiere berichtet und die Texte werden mit vielen schönen Bildern erklärt.

Das schwarze Buch der Farben (Mena Cottin)

Wie beschreibe ich einem Blinden die Farben? Indem ich versuche zu erklären, wie sie sich anfühlen, riechen und schmecken. Gelb fühlt sich an wie ein flauschiges Küken, rot riecht wie Klatschmohn oder eine Rose. Der Text ist in normaler Schrift und in Brailleschrift, die Abbildungen kann man fühlen.

Meine Sinne – Wissen Schritt für Schritt (Ruth Owen)

Welche Sinne habe ich? Was für Knospen sind auf meiner  Zunge? Wie schütze ich mein Gehör? Mit verschiedenen Experimenten zu den einzelnen Sinnen. Für Kinder ab 5 Jahren

Eric – Durch fremde Augen sehen (B. Harrach)

Ein Buch ĂĽber einen Jungen, der blind ist und wie er zusammen mit seinem Assistenzhund Watson seinen Alltag erlebt. Ab 6 Jahre.
Helen lernt leben (Schindler)

Das Mädchen Helen lebte vor 100 Jahren. Sie wurde blind und taub geboren. ZU der Zeit wussten die Menschen noch nicht so genau, wie man diesem Mädchen etwas beibringen kann. Zum Glück fand sich eine Lehrerin, die Helen das Fingeralphabet beibrachte, so dass sie lernte, sich mit anderen Menschen zu verständigen. Sie lernte die Brailleschrift und konnte mehr und mehr am Leben außerhalb der Wohnung der Eltern teilnehmen. Das Buch beschreibt ihren Weg in ein eigenständiges Leben. Ab 6 Jahre.

Lars – ein Tag mit mir (T. Roller)

Der fünfjährige Lars ist gehörlos. Er beschreibt einen Tag aus seinem Leben, vom Aufstehen bis zum Abend und nimmt uns mit in seinen Alltag mit allen Schwierigkeiten und Möglichkeiten. Ab 5 Jahre.

Optische Täuschungen – Entdecken – staunen – selber machen (DK-Verlag)

In dem Buch sind verschiedene optische Täuschungen gezeigt. Es gibt Material für 10 Illusionen, die man selbst machen kann. Auf jeder Seite heißt es staunen und ausprobieren.

 


 

Noch ein Lesetipp: Das Magische Auge

Bildquelle: Pixabay


Das Magische Auge. Faszinierende 3D-Illusionsbilder Von Magic Eye Inc. 25 Jahre Jubiläum. (arsedition, ISBN: 978-3-8458-3151-0, 15 Euro)

Wenn du große Geschwister hast, haben sie vielleicht mal etwas von den Büchern „Das Magische Auge“ gehört. In den 1990er Jahren waren die nämlich sehr beliebt.

In diesen BĂĽchern gibt es ganz viele bunte und gemusterte Bilder, die ein Geheimnis verbergen. Wenn man auf eine bestimmte Weise auf das Bild schaut, kommt ein 3D-Bild zum Vorschein.

Auch 25 Jahre nach Veröffentlichung des ersten Bandes der "Magischen Auge"-Reihe ist es immer noch toll, sich die 3D-Bilder anzuschauen. In diesem Jubiläumsband findet ihr 50 neue Bilder: Einfach mit der Nasenspitze die Bildmitte berühren bis sich eine „Blickstarre“ einstellt, dann langsam dem Abstand vergrößern. Na, wer sieht etwas?

Jeder, der die Motive lange genug anschaut, kann ein "Magisches Auge" entwickeln. Es braucht nur ein bisschen Ăśbung und schon werden die verborgenen dreidimensionalen Bilder sichtbar.

 

 


 

Redewendungen und Sprichwörter zu den verschiedenen Sinnen


Bildquelle: Pixabay
Sprechen - Mund und Zunge

An den Lippen hängen (jemanden sehr aufmerksam zuhören)
Es liegt mir auf der Zunge (mir fällt ein Wort nicht ein, obwohl ich es kenne)
Sein Herz auf der Zunge tragen (seine GefĂĽhle sehr offen zeigen)
Halte deine Zunge im Zaum (sei vorsichtig, was du sagst, sonst gibt es Ă„rger)
Den Mund zu voll nehmen (zu viel versprechen, was man dann nicht halten kann)

FĂĽhlen - Haut

Mit Haut und Haaren (ganz und gar; mit allem, was man hat; vollständig)
Das macht mir eine Gänsehaut (das bewegt mich sehr; das berührt meine Gefühle sehr)
Etwas geht mir unter die Haut (etwas berĂĽhrt mich tief; es trifft mich sehr)

Riechen und Schmecken - Nase
Auf die Nase fallen (es ist was schief gegangen)
Die Nase rĂĽmpfen (angewidert sein; unzufrieden und ĂĽberheblich sein)
Die Nase voll haben (ich habe genug davon; ich will das nicht mehr)
Immer der Nase nach (immer nach vorne schauen; geradeaus)
Seine Nase in etwas stecken (neugierig sein; sich fĂĽr Dinge interessieren die einen nichts angehen)

Hören - Ohren
Schreib dir das hinter die Ohren (merk dir das!)
Du hast es faustdick hinter den Ohren (frech sein; jemand, der viel Unsinn macht und gern mal lĂĽgt oder betrĂĽgt)
Die Löffel aufstellen (hör gut zu! (Löffel: so heißen die Ohren von Hasen))
Jemanden ĂĽber das Ohr hauen (jemanden betrĂĽgen)
Wer nicht hören will, muss fühlen (wenn du nicht gehorchst, wirst du geschlagen. Das ist ein alter Spruch aus einer Zeit, als Kinder noch geschlagen wurden. Achtung: Heute ist es verboten, dass Kinder geschlagen werden!!!)
Bis ĂĽber beiden Ohren in Arbeit stecken (sehr viel oder zu viel Arbeit haben)

Augen
Aus den Augen, aus dem Sinn (sobald man es nicht mehr sieht, hat man es vergessen)
Ein Auge zudrĂĽcken (groĂźzĂĽgig sein, ĂĽber etwas hinwegsehen)
Sich die Augen ausweinen (sehr viel weinen)
Etwas wie seinen Augapfel hĂĽten (sehr stark auf eine Person oder eine Sache aufpassen)

 

 


 

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