Wohnen und Technik im Haus


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Smart home? Hast du den Begriff schon mal gehört? Das bedeutet, dass vieles im Haus automatisch funktioniert und du dich nicht darum kümmern musst. Über Sensoren wird erfasst, wo du gerade bist und dort wird dann automatisch die Beleuchtung eingeschaltet oder der Raum geheizt. Der Kühlschrank hat außen ein Display, auf dem du sehen kannst, was im Kühlschrank ist, wie lange es haltbar ist und was du neu kaufen musst. Die Haustür öffnet sich mit einem Fingerabdrucksensor und verschießt sich automatisch. Die Fenster öffnen sich zum Lüften selbstständig. Das gibt es heute alles schon.

In 30 oder 50 Jahren wird es noch viel mehr geben. Im Fußboden sind Sensoren, über die Energie erzeugt wird, wenn du gehst. Es gibt nicht nur Saugroboter für den Fußboden, sondern auch schwebende „Staubsauger, die die Möbel reinigen. Ein Analysegerät im Schrank sagt dir, welche Kleidungsstücke gewaschen werden müssen. Nicht nur der Kühlschrank gibt dir Auskunft über den Inhalt, sondern alle Lebensmittelschränke. So weißt du immer, was noch da ist, was verbraucht werden muss und was du einkaufen musst. Das machst du ebenfalls über ein Display und die Sachen werden dann geliefert, wenn du das wünscht.

Wände sind beweglich. Wenn niemand im Zimmer ist, kann sich die Wand verschieben. Der Raum wird schmaler wird und der Nebenraum entsprechend größer. Wenn tagsüber das Schlafzimmer leer ist, ist das Wohnzimmer größer. Das funktioniert allerdings am besten, wenn nur ein oder zwei Personen in der Wohnung leben.

Ich habe zu Hause viele Geräte in der Küche. Die Kaffeemaschine, den Wasserkocher und den Herd brauche ich täglich. Die Mikrowelle und den Toaster öfters pro Woche. Auch der Mixer und den Pürierstab brauche ich oft.

Andere Geräte benutze ich selten. Sandwichtoaster, Donut-Maker, Crêpes-Maker, Fritteuse, Fondue stehen im Schrank und nehmen Platz weg. Warum habe ich die dann? In einigen Jahren wird viel mehr „Ausleih-Geschäfte“ geben. Dort leiht man sich diese Geräte, wenn man sie braucht. Das ist viel billiger und man braucht nicht so viel Schränke und Platz in der Wohnung.

Bestimmt gibt es in einigen Jahren in allen Wohnblocks und Hochhäusern große Gefrierschrankanlagen, so ähnlich wie Schließfächer am Bahnhof oder Safes in Banken, nur größer. Jeder Bewohner hat in diesen Anlagen einen eigenen Gefrierschrank. Das verbraucht weniger Energie als einzelne Gefrierschränke in jeder Wohnung.


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