Natur und Umwelt

Ein Hund soll einziehen - was brauche ich? Wie verhalte ich mich am ersten Tag?

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Es ist soweit, ein Hund soll bei euch einziehen! Jetzt ist noch die Frage, was man daf√ľr besorgen sollte:

Liegeplatz

Der Hund sollte einen gem√ľtlichen Liegeplatz haben. Das kann ein kuscheliges K√∂rbchen sein, oder auch einfach nur zwei √ľbereinandergelegte gefaltete weiche Decken. Dieser Liegeplatz sollte so gew√§hlt werden, dass der Hund zwar dabei sein kann, wo seine Familie ist, aber nicht st√§ndig jemand an ihm vorbei geht, also z.B. eine Ecke im Wohnzimmer. Ideal ist es, dem Hund zwei Liegepl√§tze anzubieten und einen davon etwas abseits (z.B. in einem anderen Zimmer, auf den Flur), damit sich der Hund auch zur√ľckziehen kann, wenn er lieber mal alleine sein m√∂chte.

Ganz wichtig: Wenn der Hund auf seiner Decke ist, solltet ihr ihn dort immer in Ruhe lassen, vor allem, wenn er gerade döst oder schläft, sofern er nicht selbst den Kontakt einfordert.

Wasser- und Futternapf, Futter, Leckerchen

Wasser- und Futtern√§pfe gibt es aus Plastik, Porzelan oder Metall. Was ihr davon kaufen m√∂chtet, ist euch √ľberlassen. Der Wassernapf muss jederzeit mit Wasser gef√ľllt sein, und der Hund muss an den Napf kommen k√∂nnen. Das hei√üt, wenn der Wassernapf nicht bei seinem Liegeplatz steht, dass nicht aus Versehen T√ľren zugemacht werden d√ľrfen. Um dem Hund das Eingew√∂hnen zu erleichtern, k√∂nnt ihr den Z√ľchter oder das Tierheim fragen, welches Futter der Hund bisher bekommen hat, und ihm dieses Futter zumindest w√§hrend der ersten Tage ebenfalls f√ľttern.

Ein paar Leckerchen und ein Rinderohr oder etwas zum Kauen solltet ihr auch bereit halten. Falls ein Welpe einzieht, k√∂nnt ihr in der Zoohandlung fragen, was man f√ľr diese nehmen k√∂nnte.

Spielzeug

Ihr k√∂nnt euren neuen Hund mit einem Pl√ľschtier (wichtig: es sollte keine "Knopfaugen" haben, die k√∂nnte der Hund abrei√üen und verschlucken) einem Zerrspielzeug oder einem Ball √ľberraschen. Wahrscheinlich wird er aber von der neuen Situation so √ľberw√§ltigt sein, dass er sich daf√ľr ganz am Anfang nicht sehr interessiert.

Geschirr (Halsband), Leine

Der neue Hund braucht ein Geschirr oder ein Halsband, falls ihm keines mitgegeben wurde, und eine Leine. Ein Geschirr ist dabei generell besser, als ein Halsband.

Was man sonst noch so braucht: Eine B√ľrste, eine Krallenzange und eine Zeckenzange oder ein Zeckenhaken und ein paar Rollen Hundekotbeutel! Allerdings solltet ihr nicht direkt anfangen, den neuen Hund zu b√ľrsten oder gar zu baden/duschen. Gebt ihm erst einmal Zeit, sich einzugew√∂hnen und zur Ruhe zu kommen!


Wenn der Hund nun zum ersten Mal zu euch nach Hause kommt.

Am besten, ihr geht vorher mit ihm noch einmal Pipi machen - aber nur eine ganz kleine Runde. Der Tag ist f√ľr den Hund sehr anstrengend - Spazieren gehen m√∂chte er jetzt nicht wirklich. Dann nehmt ihr den Hund mit ins Haus, zeigt ihm alle R√§ume, wo sein Bett und wo sein Wasser und Futter ist - und dann lasst ihn erst einmal v√∂llig in Ruhe. Vielleicht legt er sich erstmal in das K√∂rbchen und schl√§ft. Das ist gut, weil er so Stress abbaut. Auf keinen Fall solltet ihr am ersten Tag Oma, Opa, Freunde und die Nachbarn einladen, um euer neues Familienmitglied direkt kennenzulernen. Dazu ist in den kommenden Tagen und Wochen immer noch Zeit!

Falls der neue Hund ein Welpe ist, der noch nicht stubenrein ist, bringt ihn nach jedem Essen und Trinken und sobald ihr merkt, dass er unruhig wird nach drau√üen und lobt ihn, wenn er sein Gesch√§ft gemacht hat √ľber alles - dann wird er schnell lernen, dass es sich lohnt, drau√üen zu machen. Auch bei einem erwachsenen Hund ist es wichtig, darauf zu schauen, ob er vielleicht mu√ü. Manche Hunde fiepen dann, andere werden unruhig und laufen hin und her - jeder Hund hat so seine eigene Art, sich bemerkbar zu machen.

Besonders in den ersten N√§chten sollte der Hund nicht alleine schlafen m√ľssen. Viele Welpen kennen das gar nicht, weil sie bis sie abgeholt wurden mit Mama und den Geschwistern zusammengelebt hatten. Und auch die Hunde aus dem Tierheim sind alleine sein nicht gewohnt. Einer aus eurer Familie sollte beim Hund schlafen (oder er sollte im Schlafzimmer der Menschen mit schlafen). Hunde sind sehr ungern alleine.

 


 

Tierheime


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Tierheime nehmen Tiere auf, die nicht mehr bei ihren Besitzern bleiben k√∂nnen. Z.B. weil die Besitzer alt oder krank sind und sich nicht mehr um den Hund oder die Katze k√ľmmern k√∂nnen. Oder weil jemand eine Allergie gegen Tierhaare entwickelt. Oder weil die Familie umzieht und in der neuen Wohnung keine Tiere erlaubt sind. Oder jemand hat seine Arbeit verloren und hat nicht mehr genug Geld f√ľr Tierfutter und Tierarzt.

Tierheime nehmen auch Tiere auf, die in Not geraten sind. Die von ihren Besitzern schlecht behandelt wurden. Tiere, die gar nicht in Wohnungen gehalten werden d√ľrfen. Oder die ausgesetzt wurden, weil die Besitzer sie nicht mehr haben wollten. Dort sind auch Tiere, die sich verlaufen haben und nicht mehr nach Hause finden. Dann sucht das Tierheim nach den Besitzern.

Es kommen auch Tiere in ein Tierheim, die gar kein Zuhause haben und auf der Straße leben.

Die Tierheime suchen f√ľr all ihre Tiere ein neues Zuhause.

In Bonn gibt es ein Tierheim. Dort leben gerade ca. 40 Hunde, √ľber 60 Katzen und viele Kleintiere von M√§usen und Ratten √ľber Meerschweinchen, Hamstern bis zu Schildkr√∂ten und V√∂geln. Auf der Homepage des Tierheimes k√∂nnt ihr die Tiere ansehen.

F√ľr alle Tiere suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liebevolle neue Besitzer. Die Tierheimleute kennen die Tiere genau. Sie k√∂nnen euch erz√§hlen, was die Tiere gerne m√∂gen, ob sie ruhig oder lebhaft sind, aktiv oder √§ngstlich. Sie k√∂nnen euch sagen, was die Tiere fressen, ob sie zusammen mit einem Artgenossen gl√ľcklicher sind oder lieber allein bei euch leben m√∂chten und ob sie mit Kindern gut zurechtkommen.

Das Tierheim will mit den Tieren kein Geld verdienen. Sie m√∂chten f√ľr die Tiere ein gutes Zuhause finden. Sie werden euch nur ein Tier geben, das wirklich zu euch passt. Sie kennen die Vorgeschichte des Tieres, wissen, ob es Krankheiten hat und wie es sich verh√§lt. Ihr k√∂nnt das Tier dort in Ruhe kennenlernen, es erst einmal √∂fters besuchen und euch dann in Ruhe entscheiden, ob das Wunschtier bei euch leben soll.

Das sind alles gute Gr√ľnde, ein Tier aus dem Tierheim zu nehmen.

Wenn du √ľberlegst, ein kleines Haustier bei dir aufzunehmen, hilft dir vielleicht dieser Link bei der richtigen Wahl.

Manchmal m√∂chte man vielleicht ein ganz besonderes Tier. Eine ganz bestimmte Hunderasse oder Katzenart. Dann kann man das Tier bei einem Z√ľchter kaufen. Das sind Menschen, die Tiere von dieser Rasse haben und die Welpen oder K√§tzchen, die geboren werden, verkaufen. Da kosten die Tiere Geld. Es ist wichtig, dass man zum Z√ľchter f√§hrt und sich ansieht, wie die Tiere dort leben und das sie gut versorgt sind. Kauft niemals Tiere √ľber das Internet oder bei Ebay oder auf einem Flohmarkt. Da wisst ihr nicht, wo das Tier herkommt und ob es aus einer guten und liebevollen Haltung kommt.

 


 

Die tägliche Pflege eines Hundes


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Hunde sind sehr unterschiedlich, wie wir Menschen auch - manche gehen sehr gerne spazieren und mögen sich gerne und viel bewegen, andere wiederum möchten nur kleinere Runden gehen, manche spielen sehr gerne, andere "arbeiten" vielleicht lieber - von daher kann man gar nicht so ganz genau sagen, wie die tägliche Pflege eines Hundes aussieht. Das hängt auch vom Alter und von der Rasse des Hundes ab - aber ungefähr ist das so:

- Dein Hund m√∂chte drei Mal am Tag eine Runde spazieren gehen. Mindestens ein Spaziergang davon sollte richtig lang sein, und der Hund sollte die Gelegenheit haben, ganz viel zu schnuppern und sich auch richtig viel Zeit dazu lassen d√ľrfen. Hunde sind Nasentiere. Durch das Schuppern erleben sie ihre Welt, das ist f√ľr sie ganz wichtig! Denkt daran, dass ihr nicht f√ľr euch, sondern f√ľr den Hund diese Runden geht - m√∂chte der Hund stehenbleiben und an etwas riechen oder einfach nur etwas anschauen, dann lasst es zu - auch wenn ihr nicht so viel Strecke macht, wie ihr gewollt habt.

Bei jungen und gesunden Hunden kann die gr√∂√üte Runde davon auch gern mal zwei oder drei Stunden dauern - eine Stunde sollte es aber mindestens sein! Die anderen Runden k√∂nnen dann auch etwas k√ľrzer sein. Weil die meisten Hunde gerne Artgenossen treffen, ist es f√ľr sie oft besonders sch√∂n, wenn man mit einem anderen Hundehalter mit Hund zusammen spazieren geht. Unter Hunden k√∂nnen dann richtige Freundschaften entstehen. Hunde m√ľssen √ľbrigens nicht unbedingt immer zusammen spielen und toben, um sich richtig gut zu finden (wenn sich die Hunde noch nicht kennen, ist das sogar oft eher stressig f√ľr sie). Erwachsenene Hunde spielen h√§ufig nicht mehr viel, aber sie genie√üen es sehr, einfach neben einem Kumpel her zu laufen und mal gemeinsam am selben Grashalm zu schnuppern.

Da der Hund auch seine "Geschäfte" draußen machen möchte (und die meisten Hunde auch nur sehr ungern in den Garten machen, wenn sie nicht dazu gezwungen sind) sind diese Runden auch sehr wichtig, damit er Pipi und Häufchen machen kann und sich nicht quält.

- Dein Hund m√∂chte gerne Besch√§ftigung! Wenn der Hund l√§nger bei euch ist, merkt ihr, was ihm Spa√ü macht. Manche Hunde spielen sehr gerne mit B√§llen, andere machen gerne Suchspiele, wieder andere trainieren gerne mit ihren Menschen Tricks oder machen gerne Hundesport. Andere "arbeiten" gerne richtig und bewachen ein Grundst√ľck, bewachen oder h√ľten Schafe, arbeiten als Besuchs- oder Therapiehund, als Suchhund, in der Rettungshundestaffel und und und. Hunde sind so intelligente Tiere, dass sie gerne mit ihrem Kopf arbeiten. Mein Hund bewacht zum Beispiel sehr gerne unser Grundst√ľck, aber er lernt auch total gerne Tricks oder sucht mit der Nase versteckte Leckerlis drau√üen. Zu Hundesport h√§tte er dagegen gar keine Lust und B√§lle findet er √ľberhaupt nicht interessant. Mehr dazu lest ihr im Artikel √ľber Besch√§ftigung.

- Zumindest am Anfang solltet ihr mit dem Hund in die Hundeschule gehen und euch Zeit nehmen, ihm wichtige Kommandos wie "hier" oder "warte" beizubringen. Auch wenn es irgendwelche Probleme mit dem Hund gibt, sollte man wieder zu einen Hundetrainer gehen.

- Dein Hund m√∂chte zwei Mal am Tag Futter bekommen (Welpen und sehr junge Hunde sollte man noch √∂fter f√ľttern, aber wenn sie erwachsen sind kann man sie an andere Futterzeiten gew√∂hnen). Unser Hund bekommt z.B. Vormittags nach dem gro√üen Spaziergang und Abends vor dem Schlafengehen sein Futter. Wie viel Futter dein Hund braucht, kommt auf die Gr√∂√üe und auf die Rasse an. Auf den Hundefutterdosen ist meistens draufgeschrieben, wie viel ein Hund von einem bestimmten Gewicht bekommen soll. Wichtig ist, dass dein Hund sein Futter erst NACH dem Spaziergang bekommt. Wenn der Hund einen vollen Bauch hat und sich dann viel bewegt, kann er eine Magendrehung bekommen - das kann lebensgef√§hrlich sein.

- Ab und zu solltest du deinen Hund b√ľrsten. Wie oft das sein muss, kommt darauf an, wie lange das Fell von deinem Hund ist, und wie stark er haart. Unser Hund hat sehr kurzes, sehr glattes Fell und er verliert normalerweise nur sehr wenig Haare, es sei denn er ist im Fellwechsel (von Sommer- zu Winterfell und andersherum). Bei ihm gen√ľgt es, ihn in der Fellwechselzeit alle paar Tage zu b√ľrsten, um ihm zu helfen, das alte Fell loszuwerden, sonst braucht er keine Extrapflege. Langhaarige Hunde muss man dagegen regelm√§√üig alle paar Tage b√ľrsten, damit das Fell nicht verfilzt und sauber bleibt. Manche Leute gehen mit ihrem Hund auch zu einem Hundefris√∂r und lassen ihn dort pflegen und h√ľbsch machen.

- Manche Leute baden oder duschen ihren Hund ab und zu. Das ist nicht unbedingt n√∂tig, es sei denn, der Hund hat sich in etwas sehr Ekeligem gew√§lzt oder der Hund ist wirklich extrem dreckig und der Dreck l√§sst sich nicht durch b√ľrsten entfernen. Wenn Dein Hund gebadet werden muss, muss man dazu allerdings spezielles Hundeshampoo nehmen. Das f√ľr Menschen oder Duschgel oder Seife ist nicht geeignet, es trocknet die Haut eines Hundes viel zu sehr aus! Mein Hund hat tats√§chlich noch nie gebadet! Und er riecht trotzdem sehr gut und ist nicht dreckig.

- Manche Leute schneiden ihrem Hund regelm√§√üig die Krallen. Da muss man den Hund dran gew√∂hnen - die meisten Hunde haben davor etwas Angst - und muss auch selbst genau wissen, was man tut, damit man nicht zu tief schneidet und das "Leben" in der Kralle trifft (wenn der Hund helle Krallen hat, sieht man das, das "Leben" ist rosa oder etwas dunkler als der "Nagel" der Kralle). Das tut dem Hund sonst sehr weh und kann stark bluten. Wenn man sich das nicht selbst zutraut, oder der Hund dunkle Krallen hat, wo man nicht genau sehen kann, wie tief man schneiden kann, kann man das den Tierarzt oder den Hundefris√∂r machen lassen. Wenn Hunde gen√ľgend laufen, haben sie allerdings meist sowieso keine zu langen Krallen.

- Ab und zu muss dein Hund zum Tierarzt. Mindestens ein Mal im Jahr sollte man dorthin, um den Hund impfen und entwurmen zu lassen und zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist - und nat√ľrlich immer dann, wenn sich der Hund verletzt hat oder es ihm nicht gut geht.

 


 

Was kostet ein Hund


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Ein Hund ist nicht billig! Mit folgenden Kosten musst du ungefähr rechnen

Anschaffung: 200 ‚ā¨ bis weit √ľber 1000 ‚ā¨ (die Schutzgeb√ľhr in Tierheimen und im Tierschutz liegt oft bei 200 - 300 ‚ā¨, ein Hund vom Z√ľchter kann √ľber 1000 ‚ā¨ kosten)

Grundausstattung (Quelle: Fressnapf):

N√§pfe f√ľr Futter und Wasser: 15 bis 60 Euro
Halsband oder Geschirr: 5 bis 100 Euro
Leine: 10 bis 50 Euro
Hundekörbchen oder Decke: 30 bis 150 Euro
Spielzeuge: 3 bis 20 Euro
Fellb√ľrste : 10 bis 50 Euro
falls ben√∂tigt Mantel (f√ľr Hunde mit d√ľnnem Fell): 10 bis 50 Euro


Jeden Monat

Trockenfutter/Nassfutter und Leckerlis: Je nach Gr√∂√üe des Hundes und Qualit√§t des Futters mindestens 50 - 150 ‚ā¨ (unser sehr gro√üer Hund kostet tats√§chlich etwa 150 ‚ā¨ an Futter im Monat)

Jährliche Kosten

F√ľr j√§hrliche Tierarztkosten wie Allgemeinuntersuchung, Impfung, Entwurmung muss man nochmal mit ca. 150 ‚ā¨ rechnen. Dar√ľber hinaus sollte man ausreichend Erspartes haben (ideal w√§ren mindestens 1000 ‚ā¨), um unvorhergesehene Tierarztbehandlungen und Operationen im Notfall bezahlen zu k√∂nnen. Es ist m√∂glich, eine Hundekrankenversicherung abzuschlie√üen. Diese kostet dann auch nochmal etwa 10 - 50 ‚ā¨ im Monat.
Au√üerdem muss man Hundesteuer zahlen. In Bonn liegt sie bei 162,00 ‚ā¨ im Jahr, f√ľr Listenhunde bei 840,00 ‚ā¨ und es ist eine gute Sache, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschlie√üen (etwa 50 - 80 ‚ā¨ im Jahr). Diese ist allerdings keine Pflicht.

 


 

Beschäftigung eines Hundes

Man kann seinen Hund auf viele verschiedene Arten beschäftigen.



Manche Leute machen mit ihrem Hund Hundesport wie zum Beispiel Agility. Dabei l√§uft der Mensch mit seinem Hund auf Zeit eine vorgegebene Strecke. Der Hund muss dabei √ľber H√ľrden springen oder durch Tunnel laufen oder einen Slalom laufen. Das ist ein Sport f√ľr junge und fitte Hunde.



Ein anderer Hundesport ist Rally Obedience. Dabei m√ľssen Mensch und Hund gemeinsam Augaben bew√§ltigen, die auf kleinen T√§felchen stehen, z.B. der Hund muss sitzen bleiben und der Mensch einmal um den Hund herum gehen. Das macht Spa√ü und ist auch etwas f√ľr √§ltere Hunde, denn es ist k√∂rperlich nicht sehr anstrengend.



Manche Hunde, die gern mit der Nase arbeiten haben viel Spaß an der Menschensuche, auch Mantrailing auf Englisch genannt. Viele Leute machen das nur als Hobby, aber manche machen das so richtig professionell in einer Suchhundestaffel.

Aber auch ohne in einen Verein einzutreten kannst du deinen Hund besch√§ftigen. Mein Hund liebt es z.B., wenn ich ihm im Garten kleine Wurstst√ľckchen verstecke und er sie erschn√ľffeln darf. Das k√∂nnte man auch am Rhein oder im Park machen, wenn man keinen eigenen Garten hat.

Viele Hunde lieben es auch, Tricks zu lernen. Ganz einfache wie "Pf√∂tchen geben" und schwierigere Sachen wir "r√ľckw√§rts laufen". Da gibt es viele B√ľcher und im Internet ganz viele Anleitungen dazu, wie man Hunden solche Dinge beibringt. F√ľr meinen Hund ist es das Gr√∂√üte, wenn ich mit ihm solche Sachen √ľbe.

Manche Hunde apportieren gerne (apportieren bedeutet, dass der Hund einem etwas auf Kommando bringt) - meiner hat daran gar keinen Spa√ü. Da kann man auch viele tolle Sachen √ľben. Einen Futterbeutel verstecken und erst suchen, und dann herbringen lassen zum Beispiel.

B√§lle werfen finden sehr viele Hunde toll - da muss man aber aufpassen, und es nicht √ľbertreiben, weil sie danach richtig s√ľchtig werden k√∂nnen.



Die sch√∂nste Besch√§ftigung f√ľr einen Hund ist aber, einfach √ľberall dabei sein zu k√∂nnen.
Hunde m√∂gen als Rudeltiere nicht gerne alleine sein, und bei ihrem Menschen zu sein ist f√ľr sie das Allersch√∂nste. Dann am besten noch regelm√§√üig und ausgiebig miteinander kuscheln - dann ist es f√ľr den Hund perfekt!

Bildquelle (alle Bilder): Pixabay

 


 

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